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Die Reporter

Jürg
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Kolumbien
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Afghanistan
Gaspard
Lamunière
Israel/Genf
Christoph
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Schweiz

Anker

Jürg Brandenberger
Kolumbien

Jürg Brandenberger arbeitet als Reporter und Videojournalist beim Politmagazin «Rundschau». Das unerschrockene und unermüdliche Engagement des IKRK-Delegierten Abraham Doblado in Kolumbien beeindruckten ihn. Er traf den gebürtigen Genfer in der entlegenen Dschungelregion der Provinz Chocó, begleitete ihn auf seinen riskanten Missionen im Rebellengebiet, und zeigte auf, wie wichtig für Abraham und sein Team der Kontakt zu allen Konfliktparteien ist.

«In diesem Winkel der Erde gibt es keine Gesetze, auf die sich die Zivilbevölkerung in der Konfliktregion stützen können. Es herrscht Krieg und das Recht des Stärkeren. Da wird es besonders deutlich, wie wertvoll es ist, dass sich das IKRK dorthin wagt.»

Anker

Niccolò Castelli
Afghanistan

Niccolò Castelli arbeitet als freier Fotograf und Videojournalist für das italienischsprachige Radio und Fernsehen RSI. Niccolò besuchte das Orthopädische Zentrum in Kabul mehrmals. Immer wieder war er berührt von den eindrücklichen Geschichten der Patienten, für die eine neue Prothese mit der Hoffnung auf neue Perspektiven verbunden ist. Niccolò begleitete den Direktor des Orthopädischen Zentrums – Najmuddin – bei seiner Arbeit. Mit wachsendem Vertrauen konnte er auch aussergewöhnliche Einblicke in den Alltag von afghanischen Familien inmitten der Kriegswirren dokumentieren.

«Seit Jahrhunderten ist Afghanistan ein Verbindungsgang zwischen verschiedenen Welten. Erst als ich effektiv nach Afghanistan reiste, habe ich den Begriff «anders» wirklich verstanden. Ich hatte grosses Glück: Ich durfte ihre Häuser betreten, ganze Tage mit Menschen verbringen, die Opfer eines seit 30 Jahren andauernden Krieges sind, während sie neue Arme und Beine nach Mass modellierten. Arme und Beine für Menschen, die – wie sie selbst – Opfer einer der zahllosen Landminen sind. Ich habe den einfachen Worten der Menschen zuhören dürfen, die zwischen Tradition und Moderne eine Zukunft für ihr Land suchen. In Afghanistan habe ich die Andersartigkeit kennen gelernt und gefühlt, dass ich diese Andersartigkeit mit all ihren unbarmherzigen und grossartigen Kontrasten besser kennen lernen musste. Und dieses Andere war eine grosse Chance.»

Anker

Gaspard Lamunière
Israel/Genf

Gaspard Lamunière ist erfahrener Reporter, Autor und Produzent von Dokumentarfilmen bei RTS. Er begleitete Stéphanie Eller beim IKRK-Training in Genf. In Tel Aviv war er mit Kamerafrau Eliane Ruckstuhl dabei, als die Geiselnahme von IKRK-Mitarbeitenden in Syrien gemeldet wurde. Im Gazastreifen erzählten ihm Betroffene von den Schwierigkeiten, in einem seit Jahrzehnten besetzten Gebiet zu leben. Gaspard begleitete auch Präsident Peter Maurer bei verschiedenen Anlässen in der Schweiz.

«Das IKRK beherrscht die Diplomatie hinter geschlossenen Türen, bei der keine Zeugen anwesend sind. Dass ein Kamerateam vor Ort filmen darf, ist daher unüblich. In dieser Reihe ist es uns aber gelungen, repräsentative, für die Zuschauerinnen und Zuschauer spannende Einblicke zu gewinnen, die noch unbekannte Seiten des IKRK zeigen.»

Anker

Christoph Müller
Kongo

Christoph Müller leitete bis 2012 die Redaktion Dokumentarfilme bei SRF. Für das IKRK-Projekt reiste  der Afrikakenner mehrmals in die von Krisen geplagte Demokratische Republik Kongo. Dort folgte er als Videojournalist IKRK-Präsident Peter Maurer auf einer diplomatischen Mission. In Kinshasa zeigte er, wie wichtig der Kontakt zur hohen Politik für das IKRK ist. In der östlichen Provinzhauptstadt Goma erlebte er die Not der Bevölkerung hautnah mit. Das erschütternde Schicksal von Kindern, die der Krieg zu Waisen gemacht hat oder der Versuch, Kindersoldaten in die Gesellschaft zurückzubringen, haben ihn nachhaltig beeindruckt.

«Im Osten des Kongos, wo sich seit zwanzig Jahren eine eigentliche Kriegs-Oekonomie entwickelt hat, sind Frauen und Kinder jene, die am meisten leiden. Trotz gewaltigem Aufwand von Uno und Hilfswerken aus der ganzen Welt. Ein deprimierendes Szenario!»

Anker

Lisa Röösli
Israel

Lisa Röösli ist als Produzentin und Autorin bei der SRF-Sendung «Kulturplatz» tätig. Die Videojournalistin filmte die Lausannerin Stéphanie Eller in Israel. Oft waren die Dreharbeiten eine Herausforderungen, da die Sicherheitsbestimmungen und Auflagen beider Konfliktparteien komplex sind. Sehr beeindruckt hat Lisa die engagierte und offene Art Stéphanies, die sich mit viel Enthusiasmus ihrer ersten Mission stellt.

«Israel ist eine der ältesten Delegationen des IKRK. Der Konflikt scheint festgefahren, die beteiligten Parteien vertreten ihre Positionen routiniert, die täglichen Arbeitsabläufe sind institutionalisiert. In diesem Land geben sich die Mitarbeiter des IKRK seit Jahrzehnten die Klinke in die Hand und der einzelne hat nicht das Gefühl, viel bewegen zu können. Umso bewundernswerter ist es, mit wie viel Engagement sich Stéphanie Eller ihrer Aufgabe widmet. Für eine junge Newcomerin ist dieses Umfeld eine grosse Herausforderung.»

Anker

Elvira Stadelmann
Schweiz

Elvira Stadelmann ist erfahrene Produzentin, Reporterin und Autorin in der Redaktion Dokumentarfilme und Reportagen von SRF. Als Produzentin leitete sie das Projekt über eineinhalb Jahre. Dabei verhandelte sie mit dem IKRK, koordinierte und plante die Drehs mit den Journalisten, erstellte das Konzept für die Serie und trug die inhaltliche Verantwortung.

Die Rohschnitte der Journalisten hat sie in mehreren Monaten mit Editor Angelo Prinz, einem der profiliertesten Dokserien-Cutter, zu sechs Episoden zusammengefügt.

«Dieses extrem aufwändige und sensible Projekt war eine völlig neue Erfahrung. Selten hatten wir so viele Schwierigkeiten zu bewältigen, selten haben uns Geschichten von Menschen so tief berührt.»